In Rumphi, im Norden Malawis, gab es lange keinen Kindergarten. Im August 2025 öffnete „Little Stars“ – gegründet von unserer Vorsitzenden Racheal Hoepfner-Gausi, die selbst aus Rumphi stammt. Heute werden dort 70 Kinder zwischen acht Monaten und sechs Jahren ganztägig betreut, darunter auch Kinder mit Behinderungen. Sie bekommen täglich Frühstück und Mittagessen, sauberes Wasser und einen Ort zum Lernen.
Der Kindergarten war für 20 Kinder geplant. Jetzt fehlt der Platz: Es gibt keinen Raum, in dem alle Kinder gleichzeitig essen können, und keinen sicheren Spielbereich draußen.
Das ändern wir gemeinsam mit unserem Partner vor Ort
- ein schattiges Dach mit 40 Sitzplätzen zum Essen, Malen und Basteln
- Schaukeln, ein Spielhaus und ein Klettergerüst – mit einer Rundschaukel, die auch Kinder mit Behinderungen nutzen können
- ein großer Sandkasten
- Wasser im Außenbereich
- Mango- und Orangenbäume als Schattenspender
Gebaut wird von Handwerkern aus der Region; Eltern und Gemeinde übernehmen später Pflege und Instandhaltung. Nach Kindergartenschluss soll der Platz auch älteren Kindern und der Gemeinde für Begegnungen und Feste offenstehen.
Kosten
| Was entsteht | Kosten |
|---|---|
| Schattendach, ca. 25 m², mit 40 Sitzplätzen und Tischen – aus Metall und Holz, gebaut von Handwerkern aus der Region | 3.700 € |
| Holzgestell mit 3 Schaukeln, darunter eine Rundschaukel für Kleinkinder und Kinder mit Behinderungen; Spielhaus und Klettergerüst | 2.000 € |
| Sandkasten, 4 × 4 m | 650 € |
| Wasserversorgung im Außenbereich | 300 € |
| Mango- und Orangenbäume als Schattenspender | 100 € |
| Transport und Verpflegung der Handwerker | 250 € |
| Gesamt (davon 1.000 € Eigenleistung vor Ort) | 7.000 € |
Warum dieses Projekt wichtig ist
- Vorbereitung auf die Schule
- Zu Hause sprechen die Kinder Tumbuka, in der Schule wird von Anfang an Englisch gesprochen. Im Kindergarten lernen sie die Amtssprache spielerisch kennen.
- Kinder mit Behinderungen
- Oft bleiben sie tagsüber allein zu Hause, während die Eltern arbeiten. Little Stars holt sie aus der Isolation.
- Entlastung für Familien
- Eltern können auf den Feldern arbeiten, ohne ihre Kleinsten in Hitze und Staub mitzunehmen.
- Arbeit vor Ort
- Der Kindergarten beschäftigt 8 Betreuerinnen und Küchenpersonal.
Wir danken der Georg Kraus Stiftung für die Förderung dieses Projekts.

